TIPPS FÜR KINDER
- Sing leise mit, wenn du hörst.
- Zeig die Handzeichen ruhig dazu.
- Lieber zweimal hören als raten.
Handbuch Relative Solmisation · Singen, zeigen, bauen!
Hier bekommt jeder Ton einen Namen: do, re, mi und so weiter. Du hörst Melodien, siehst Handzeichen, liest Noten – und baust dir sogar dein eigenes Instrument.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Jede Kachel führt zu einem eigenen Spiel. Manche arbeiten mit Handzeichen, manche mit einfachen Noten, manche sind gemischt. Du kannst jederzeit zurück und etwas anderes probieren.

Die Tonsilben heißen do, re, mi, fa, so, la und ti. Die meisten Spiele beginnen mit nur zwei davon: so und mi. Erst wenn die sitzen, kommen weitere dazu.

Für gelöste Aufgaben bekommst du Bausteine und Bilder. Deine Sammlung bleibt auf deinem Gerät gespeichert – ganz ohne Anmeldung und ohne Passwort.

Relativ heißt: do wandert. Die Silben benennen nicht feste Tonhöhen, sondern Beziehungen innerhalb der Tonleiter. Alle Spiele laufen im Browser – ohne Konto, ohne Installation, ohne Datensammlung.
Tonsilben können direkt gesungen, gezeigt, gehört und gelesen werden. Fast überall auf der Welt benutzt man die gleichen Silben. Somit werden sie zu einer internationalen Sprache.
Graue Steine verraten nichts – erst dein Ohr bringt sie in die richtige Reihenfolge. Von tief nach hoch, Stufe für Stufe. Dann bekommen sie ihre Farben.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Wähle, welche Tonsilben auf der Treppe liegen sollen. Mit drei Stufen ist der Einstieg leicht, mit allen spielt man in der obersten Liga.

Tippe die grauen Steine an, um sie anzuhören, und sortiere sie auf die Treppe: der tiefste nach unten, der höchste nach oben.

Stimmt die Reihenfolge, bekommen die Steine ihre Farben – und du kannst die Treppe hinauf- und hinuntergehen und alles am Stück hören.

Die Klangtreppe macht das Ordnungsprinzip der Tonleiter sichtbar. Gut zu verbinden mit einer echten Treppe im Raum oder mit Handzeichen auf verschiedenen Höhen.
Hoch und tief sind keine Lautstärken. Genau das verwechseln viele am Anfang.
Zu zweit: Einer hört die Töne, der andere liest sie. Ihr verständigt euch in Tonsilben – und für jede richtige Runde wächst euer Turm ein Stockwerk.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Tragt eure beiden Namen ein und legt fest, wie hoch der Turm werden soll. Danach bekommt ihr abwechselnd die Rollen zugeteilt – mal hören, mal lesen.

Einer von euch hört die Melodie, der andere sieht sie. Wer dran ist, sagt in Tonsilben, was er wahrgenommen hat – laut und deutlich. Der andere sucht dann das Passende heraus.

Stimmt eure Antwort, kommt ein Stockwerk dazu. Ist der Turm fertig, habt ihr es gemeinsam geschafft – gewonnen wird hier nur zu zweit.

Das Spiel übt nicht nur Hören und Lesen, sondern das Sprechen in und über Musik. Genau hier zeigt sich, ob die Tonsilben wirklich verstanden sind – sie werden zum Werkzeug der Verständigung.
Musik erklären zu können ist mehr, als sie zu erkennen. Dafür gibt es die Tonsilben.
Bau dir dein eigenes Xylophon: Du stellst es aus den Tönen zusammen, die du schon kennst – und spielst darauf, was dir einfällt.
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Wähle aus, welche Tonsilben auf deinem Xylophon liegen sollen. Zwei Klangstäbe reichen für den Anfang – mit so und mi lassen sich erstaunlich viele Lieder spielen.

Tippe die Klangstäbe an und probier aus, wie die Töne zueinander klingen. Jeder Stab zeigt seine Silbe, damit du beim Spielen mitsingen kannst.

Such dir eine kleine Tonfolge, die dir gefällt, und übe sie so lange, bis du sie auswendig spielen kannst. Dann zeig sie jemandem.

Ein offenes Werkzeug ohne Aufgaben – gut für Partnerarbeit, für die Freiarbeit und als Vorbereitung auf das echte Xylophon, bei dem sich Stäbe genauso entfernen lassen.
Wer eine Melodie selbst erfindet, versteht beim nächsten Lied, wie sie gebaut ist.
Ein Ton, zwei Töne, drei Töne … Die Folge wird immer länger, und du musst sie jedes Mal von vorn nachspielen. Wie weit kommst du?
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Wähle, mit wie vielen Tonsilben du spielen möchtest. Je mehr Töne im Spiel sind, desto schwerer wird das Merken.

Das Spiel zeigt und spielt eine Folge vor. Danach bist du dran und tippst sie in derselben Reihenfolge nach. Stimmt alles, kommt ein Ton dazu.

Bei einem Fehler ist die Runde vorbei und du siehst, wie lang deine Folge war. Danach kannst du sofort neu starten.

Kurz, spannend und beliebig oft wiederholbar – gut als Einstieg in die Stunde oder als Angebot für schnelle Kinder. Der Lerneffekt steigt deutlich, wenn mitgesungen statt nur getippt wird.
Merken gelingt über die Stimme, nicht über die Augen. Singen ist hier die Abkürzung.
Die Hand zeigt den Ton. Du siehst die Handzeichen, hörst die Melodie – und findest heraus, welche zusammengehören.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Such dir aus, welche Silben mitspielen sollen. Zu jeder gehört ein eigenes Handzeichen, das du beim Antippen gleich siehst und hörst.

Du siehst eine Folge von Handzeichen. Jedes steht für einen Ton – und die Höhe der Hand zeigt dir, ob es aufwärts oder abwärts geht.

Ordne den Zeichen die richtige Melodie zu. Für jede richtige Antwort bekommst du Bausteine – am Ende steht eine Hand zum High Five.

Die Handzeichen nach Kodály machen Tonhöhe körperlich erfahrbar. Am wirksamsten sind sie, wenn die Kinder sie im Stehen und mit ganzem Arm ausführen.
Was die Hand zeigt, hört das Ohr leichter. Deshalb gehört beides zusammen.
Melodien auf zwei Linien: Du hörst eine kleine Tonfolge, erkennst sie im Bild und baust mit jeder richtigen Antwort ein Stück am Singvogel weiter.
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Wähle zuerst, welche Tonsilben vorkommen sollen. Beim Antippen hörst du jede sofort. Zwei Silben genügen für den Anfang – so und mi sind der klassische Einstieg.

Auf zwei Linien siehst du, wie die Melodie verläuft: höhere Töne stehen oben, tiefere unten. Die so-Linie ist markiert. Höre und verfolge den Verlauf mit den Augen.

Wähle die passende Silbenfolge aus. Für jede richtige Antwort bekommst du Bausteine – und Stück für Stück entsteht ein Singvogel.

Die Zwei-Linien-Notation ist der Zwischenschritt zwischen Handzeichen und Notenschrift. Sie zeigt eine Markierung zur Orientierung - ohne Schlüssel und Vorzeichen.
Zuerst kommt die Richtung, dann der Name, dann die Note. In dieser Reihenfolge.
Jetzt im richtigen Notensystem: Dieselbe Aufgabe wie beim Melodie-Baumeister, aber die Melodie steht auf fünf Linien.
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Wie beim Melodie-Baumeister wählst du zuerst deine Tonsilben. Nimm hier ruhig weniger als sonst – das Notenlesen ist schon Arbeit genug.

Die Melodie steht im Notensystem. Schau dir an, ob es aufwärts oder abwärts geht und wie groß die Schritte sind – dann höre sie dir an.

Ordne der Melodie die richtige Silbenfolge zu. Stimmt sie, bekommst du Bausteine – am Ende steht ein goldener Stern.

Dieses Spiel schlägt die Brücke von der relativen Solmisation zur Notenschrift. Sinnvoll erst, wenn die Silben ohne Notenbild sicher sind.
Noten sind keine neue Sprache, nur eine neue Schrift für das, was du längst hörst.
Zwei Karten, ein Ton: Hier gehören Handzeichen, Notenbild und Tonsilbe zusammen. Decke auf, vergleiche – und merke dir gut, wo was liegt.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Wähle zuerst zwei Darstellungen aus: Notation, Handzeichen oder Tonsilbe. Genau diese beiden gehören dann als Paar zusammen. Dazu bestimmst du die Größe des Spielfelds.

Tippe eine Karte an, dann eine zweite. Gehören sie zum selben Ton, bleiben beide offen liegen. Passen sie nicht, drehen sie sich wieder um.

Das Spiel ist geschafft, wenn kein Kartenrücken mehr übrig ist. Deine Züge werden gezählt – versuche, beim nächsten Mal mit weniger auszukommen.

Lassen Sie die Kinder bei jedem Paar begründen, warum die Karten zusammengehören. So wird aus Merken echtes Verstehen.
Ein Ton hat viele Gesichter: eine Silbe, ein Zeichen, ein Notenbild. Gemeint ist immer dasselbe.
In dieser Melodie fehlt ein Ton. Du hörst sie vollständig – und findest heraus, welche Silbe in die Lücke gehört.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Wähle deine Tonsilben und die Darstellung – Notation oder Handzeichen. Du siehst eine Melodie, an einer Stelle steht statt eines Tons ein leeres Feld.

Die Melodie wird vollständig abgespielt – auch der fehlende Ton. Lies dabei mit und achte genau auf die Stelle mit dem leeren Feld.

Zieh den passenden Ton in die Lücke. Stimmt er, ist die Melodie vollständig – und dein Bild wächst ein Stück.

Eine gute Brücke zwischen Erkennen und freiem Hören: Die Kinder müssen nur eine Stelle bestimmen, nicht die ganze Melodie.
Eine Lücke findet nur, wer beim Hören mitliest. Auge und Ohr arbeiten zusammen.
Hier stimmt etwas nicht: Was du hörst, passt nicht ganz zu dem, was du siehst. Finde die Stelle, an der beide auseinandergehen.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Wähle zunächst, mit welchen Tönen Du spielen möchtest. Du kannst ,ot Handzeichen, zwei Linien oder mit fünf Linien spielen. Du kannst auch wählen, wie lange die Melodie sein soll.

Starte die Wiedergabe und lies genau mit. An einer Stelle passt das Gehörte nicht zum Bild – dort steckt der Fehler.

Tippe auf den Ton, der nicht stimmt. Hast du ihn gefunden, wird gezeigt, wie es richtig geklungen hätte – und du kannst beides vergleichen.

Lassen Sie die Kinder danach beschreiben, was anders war: höher, tiefer, ein Schritt statt ein Sprung. Das Benennen ist der eigentliche Lernschritt.
Wer Fehler findet, hört genau. Das ist eine der wichtigsten Fähigkeiten in der Musik.