TIPPS FÜR KINDER
- Stell den Ton nicht zu leise.
- Klatsche mit, wenn du magst.
- Mitsprechen kann hilfreich sein
- Lieber zweimal hören als raten.
Handbuch Rhythmus · Spielen, hören, bauen!
Hier wohnen alle Spiele rund um lange und kurze Töne. Du hörst, liest und sprichst Rhythmen – und mit jeder gelösten Aufgabe wächst dein Können. Such dir ein Spiel aus und leg los!
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Jede Kachel führt zu einem eigenen Spiel. Oben stehen die leichten Spiele, weiter unten wird es kniffliger. Du kannst jederzeit zurück zur Startseite und etwas anderes probieren.

In allen Spielen sprichst du Rhythmen mit Silben: ta für einen langen Schlag, titi für zwei kurze, ps für eine Pause. Wer die drei Silben sicher kann, versteht jeden Rhythmus auf dieser Seite.

Für gelöste Aufgaben bekommst du Bausteine und Bilder. Deine Sammlung bleibt auf deinem Gerät gespeichert – ganz ohne Anmeldung und ohne Passwort.

Die Spiele lassen sich einzeln oder als Reihe nutzen. Für den Einstieg genügen wenige Bausteine; erweitern Sie die Auswahl erst, wenn die Kinder sicher sprechen. Alles läuft im Browser – ohne Konto, ohne Installation, ohne Datensammlung.
Rhythmus lernt man nicht mit den Augen allein. Hören, sprechen, klatschen gehören genau so dazu.
Erkenne den Rhythmus, sammle Bausteine und baue dein eigenes Pixelbild. Schritt für Schritt – mit Ohren, Augen und Rhythmussprache!
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Tippe auf die Rhythmus-Bausteine, mit denen du üben möchtest. Beim Antippen hörst du ihren Klang sofort. Wähle mindestens zwei Bausteine aus.

Du siehst einen Rhythmus in Notenschrift. Höre ihn mit dem Lautsprecher-Button an und sprich ihn danach mit Rhythmussprache nach.

Wähle die passende Rhythmussprache aus. Für jede richtige Antwort bekommst du Bausteine. Nach zwölf Aufgaben ist dein Bild fertig!

Lassen Sie die Kinder die Lösung erst klatschen oder sprechen, bevor sie antworten. Beginnen Sie mit wenigen Bausteinen und erweitern Sie die Auswahl später.
Das Ziel ist nicht Schnelligkeit. Genaues Hören, Lesen und Sprechen ist der wahre Gewinn.
Zwei Karten, ein Rhythmus: Hier gehören Notenbild und Rhythmussprache zusammen. Decke auf, vergleiche – und merke dir gut, wo was liegt.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Wähle zuerst, welche Bausteine vorkommen sollen und wie groß das Spielfeld sein darf. Wenige Karten sind ein guter Anfang, viele Karten fordern dein Gedächtnis heraus.

Tippe eine Karte an, dann eine zweite. Passen Notenbild und Rhythmussprache zusammen, bleiben beide Karten offen liegen. Passen sie nicht, drehen sie sich wieder um.

Das Spiel ist geschafft, wenn kein Kartenrücken mehr übrig ist. Deine Züge werden gezählt – versuch beim nächsten Mal, mit weniger auszukommen.

Ein gutes Partnerspiel: Lassen Sie die Kinder bei jedem Paar laut begründen, warum die Karten zusammengehören. So wird aus Merken echtes Verstehen.
Memory übt das Auge. Wer die Karten mitspricht, übt Ohr und Mund gleich mit.
Du hörst einen Rhythmus – und schreibst ihn auf. Nicht mit dem Stift, sondern mit Bausteinen, die du in die Zeile legst.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Lege fest, welche Bausteine vorkommen dürfen und wie lang der Rhythmus sein soll. Fang lieber kurz an – zwei Takte sind für den Einstieg genug.

Höre dir den Rhythmus an – so oft du möchtest. Ziehe dann die Bausteine an ihren Platz. Du kannst sie jederzeit wieder herausnehmen und tauschen.

Wenn du fertig bist, lässt du prüfen. Was stimmt, bleibt stehen. Was noch nicht passt, kannst du dir noch einmal anhören und verbessern.

Das Diktat ist die anspruchsvollste Übung im Rhythmusbereich. Setzen Sie es erst ein, wenn Baumeister und Memory sicher gelingen. Ein Blatt Papier daneben hilft manchen Kindern.
Beim Diktat wird aus Hören Schrift. Das ist ein großer Schritt – gib dir Zeit dafür.
Jetzt spielt dein Finger das Instrument. Du siehst einen Rhythmus – und klopfst ihn im richtigen Tempo mit.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Zuerst wählst du, mit welchen Notenwerten du spielen möchtest.

Nun erscheint der Rhythmus. Lies ihn dir durch und sprich ihn in Rhythmussprache. Du wirst eingezählt. Danach spielst du den Rhythmus auf der gelben Fläche.

Nach dem Durchgang siehst du, welche Schläge gesessen haben. Zu früh oder zu spät wird angezeigt – so weißt du genau, wo du üben kannst.

Ideal zum Abschluss einer Rhythmusstunde. Lassen Sie den Rhythmus vorher gemeinsam klatschen und sprechen – das Spiel prüft dann nur noch, was schon sitzt.
Rhythmus lebt vom gleichmäßigen Puls. Wer den Grundschlag hält, hat schon fast gewonnen.
Hier gibt es keine Aufgaben – hier baust du selbst. Setze Bausteine zusammen, höre dir dein Werk an und verändere es, bis es dir gefällt.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Ziehe die Bausteine in die leeren Takte. Jeder Baustein klingt beim Einsetzen kurz an, damit du hörst, was du gerade baust.

Starte die Wiedergabe und höre dir deinen Rhythmus im Ganzen an. Gefällt dir eine Stelle nicht, tauschst du den Baustein einfach aus.

Zeig deinen Rhythmus jemandem – zum Mitklatschen, zum Nachsprechen oder als Aufgabe für andere. Gute Rhythmen darf man verschenken.

Die Werkstatt eignet sich für Partnerarbeit und für das Erfinden eigener Begleitungen. Auch als Vorlage für Body-Percussion oder Orff-Instrumente gut zu gebrauchen.
Wer selbst Rhythmen baut, versteht sie beim nächsten Lesen von innen.
In diesem Rhythmus fehlt ein Stück. Du hörst ihn vollständig – und findest heraus, welcher Baustein in die Lücke gehört.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Wähle deine Bausteine und starte. Du siehst einen Rhythmus in Notenschrift – an einer Stelle steht statt einer Note ein leeres Feld.

Der Rhythmus wird vollständig abgespielt – auch die Lücke. Lies dabei mit und achte genau auf die Stelle, an der das leere Feld steht.

Wähle aus den angebotenen Bausteinen den passenden aus. Stimmt er, ist der Rhythmus vollständig und die nächste Aufgabe wartet.

Eine gute Brücke zwischen Erkennen und Diktat: Die Kinder müssen nur eine Stelle bestimmen, nicht den ganzen Rhythmus. Gut für Kinder, denen das Diktat noch zu viel ist.
Eine Lücke findet nur, wer beim Hören mitliest. Auge und Ohr arbeiten zusammen.
Hier stimmt etwas nicht: Was du hörst, passt nicht ganz zu dem, was du siehst. Finde die Stelle, an der beide auseinandergehen.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Wähle Notenwerte aus. Nun erscheint ein Rhythmus in Notenschrift. Er sieht ganz normal aus – aber an einer Stelle klingt er gleich anders, als er geschrieben ist.

Starte die Wiedergabe und lies genau mit. An einer Stelle passt das Gehörte nicht zum Notenbild – dort steckt der Fehler.

Tippe auf die Note, die nicht stimmt. Hast du sie gefunden, wird gezeigt, wie es richtig geklungen hätte – und du kannst beides vergleichen.

Fehlersuche schult das genaue Hinhören besonders gut. Lassen Sie die Kinder danach beschreiben, was anders war: länger, kürzer, eine Pause zu viel.
Wer Fehler findet, hört genau. Das ist eine der wichtigsten Fähigkeiten in der Musik.
Ein Rhythmus wird dir vorgemacht – du machst ihn nach. Für jede richtige Antwort wächst deine Brücke ein Stück weiter ans andere Ufer.
Kompetenz: Ausdruckskompetenz · Reflexionskompetenz · Wahrnehmungskompetenz · Transformationskompetenz
Such dir aus, wie lang die Rhythmen sein sollen. Hier werden Notenwerte auch als Bausteine dargestellt. Kurze Echos sind ein guter Start – die Brücke wird dafür etwas länger.

Der Rhythmus wird vorgespielt. Warte, bis er ganz zu Ende ist – und antworte dann. Wer zu früh anfängt, verpasst das Ende.

Jede richtige Antwort setzt ein Brückenstück. Sind alle Stücke gesetzt, kommst du ans andere Ufer – und das Spiel ist geschafft.

Echo-Spiele sind der schnellste Weg ins Rhythmusgefühl und eignen sich hervorragend als Einstieg. Zu zweit lässt sich abwechselnd ein Brückenstück erspielen.
Nachmachen ist keine Kleinigkeit: Hören, Behalten und Wiedergeben passiert in Sekunden.