Sample-Baumeister

Male Beats aus Klängen, die du selbst aufgenommen hast!

Das Mikrofon ist nicht erlaubt. Tippe auf das Schloss-Symbol oben in der Adresszeile (oder in den iPad-Einstellungen unter Safari) und erlaube das Mikrofon – dann klappt die Aufnahme!

AUFNAHME-PULT · TIPPE EIN LEERES PAD UND MACH EIN GERÄUSCH

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DEIN BEAT

Dein gemaltes Muster bleibt gespeichert – deine Sounds leben, solange die Seite geöffnet ist. Nach dem Neuladen ist das Pult wieder frei für neue Klänge. Tipp: Klänge aus dem Klang-Verwandler warten im Klang-Regal – tippe einfach auf ein leeres Pad!

WIE FUNKTIONIERT DAS?

Was ist ein Sampler?

Ein Sampler ist eine Maschine, die echte Klänge einfängt und sie auf Knopfdruck wieder abspielt – so oft du willst, im Takt, den du bestimmst. Dein Klatschen wird damit zu einer Trommel, dein „Pf!" zu einer Snare.

Als die ersten Sampler in den 1980er-Jahren gebaut wurden, kosteten sie so viel wie ein Haus – und ganze Hits wurden damit produziert. Heute steckt dieselbe Zauberkraft in deinem iPad. Der Unterschied zum Beat-Baumeister: Dort sind die Sounds eingebaut – hier baust du das ganze Schlagzeug selbst, aus deiner Welt.

Merksatz: Der Sampler macht aus jedem Geräusch ein Instrument.
So gelingen gute Samples

Kurz und knackig! Die besten Beat-Sounds sind blitzschnell vorbei: ein Klatscher, ein Schnalzer, ein „B!", ein „Ts!". Lange Töne verschmieren das Raster.

Nah ran ans iPad – etwa eine Handbreit – und der Raum sollte möglichst leise sein. Die Maschine findet den Anfang deines Geräuschs automatisch und schneidet die Stille davor weg. Leise Aufnahmen macht sie von selbst lauter.

Nicht zufrieden? Einfach ● NEU tippen und noch einmal – Profis nehmen ihre Sounds auch zehnmal auf, bis sie sitzen.

Probier-Trio für den Start: Pad 1 = Stampfen (tief), Pad 2 = Klatschen (mittel), Pad 3 = „Ts!" (hell). Fertig ist dein Körper-Schlagzeug!
Band-Modus: Viele iPads, ein Takt!

Der Sample-Baumeister hat dieselbe Weltzeit-Uhr wie alle Werkstätten im Studio. Alle Geräte stellen ihre Uhr automatisch nach derselben Weltzeit aus dem Internet – auf den Bruchteil einer Sekunde genau.

Im Band-Modus fragt die Maschine nicht „Wann wurde Start gedrückt?", sondern „Wie spät ist es auf der Welt?" – und rechnet aus, welches Kästchen in diesem Moment dran ist. Da alle Geräte dieselbe Uhrzeit kennen, kommen alle auf dasselbe Kästchen. Dein selbst gebautes Schlagzeug spielt also exakt im Takt mit dem Beat-Baumeister, dem Bass und der Loop-Werkstatt am Nachbartisch!

So geht's mit der Klasse: Alle wählen dasselbe Tempo, alle drücken irgendwann Start – und schon pocht der ganze Raum im gleichen Puls. Kein Kabel, kein Funk, nur die Uhrzeit!
Forscher-Aufträge

1. Mund-Schlagzeug: Nimm nur Mundgeräusche auf: „B!" für die Bass-Trommel, „Pf!" für die Snare, „Ts!" für die Hi-Hat. Male damit den Rock-Beat (B auf 1 und 3, Pf auf 2 und 4, Ts auf jedes Kästchen mit Zahl). Du bist jetzt eine Beatbox!

2. Klassenraum-Orchester: Sechs Pads, sechs Fundstücke: Reißverschluss, Spitzer, Lineal, Heftseite, Stuhl, Fenstergriff. Welcher Gegenstand macht den besten Trommel-Sound?

3. Rätsel-Beat: Baue einen Beat aus geheimen Geräuschen und spiele ihn deiner Gruppe vor. Wer errät alle Klangquellen?

4. Studio-Gipfel: iPad 1: Beat-Baumeister. iPad 2: die Loop-Werkstatt loopt eine Stimme. iPad 3: dein Sample-Baumeister. Alle in den Band-Modus, alle auf 100 BPM – drei Maschinen, drei Erfindungen, ein Takt.

5. Ein Sound, zwei Rollen: Nimm dasselbe Klatschen auf zwei Pads auf – einmal ganz nah, einmal weit weg vom iPad. Male beide in dein Raster. Hörst du, wie unterschiedlich „gleich" klingen kann?

PAD 1 FÜLLEN · WAS SOLL DRAUF?