Nimm dich selbst auf – und die Weltuhr hält den Takt!
Das Mikrofon ist nicht erlaubt. Tippe auf das Schloss-Symbol oben in der Adresszeile (oder in den iPad-Einstellungen unter Safari) und erlaube das Mikrofon – dann klappt die Aufnahme!
WIE FUNKTIONIERT DAS?
Ein Sample ist ein kurzes Stück aufgenommener Klang – dein Klatschen, dein Summen, ein Stiftgeklacker, was du willst. Ein Loop ist ein Sample, das im Kreis gespielt wird: Sobald es zu Ende ist, beginnt es sofort von vorn – eine Schleife.
Aus wenigen Loops übereinander entsteht Musik: eine Spur klopft den Rhythmus, eine summt einen Ton, eine macht „Tschh" wie eine Hi-Hat. Genau so arbeiten Musikerinnen und Musiker mit einer Loopstation – und viele berühmte Songs sind aus Loops gebaut.
Wenn du auf AUFNEHMEN tippst, geht es nicht sofort los. Erst zählt das Metronom vor, und die Aufnahme startet genau auf der nächsten Eins. Dann nimmt die Maschine exakt 1, 2 oder 4 Takte auf – auf die Sechzehntelnote genau – und stoppt von selbst.
Deshalb passt dein Loop hinterher immer in den Takt: Er ist genau so lang wie das Taktraster und beginnt immer wieder auf der Eins. Du musst nur eines schaffen: im Takt bleiben, während du aufnimmst. Das Metronom hilft dir dabei.
Tipp: Wähle die Loop-Länge vor der Aufnahme. Für den Anfang ist 1 Takt perfekt – kurz, übersichtlich, schnell wiederholt.
Die Loop-Werkstatt hat dieselbe Weltzeit-Uhr wie der Beat-Baumeister, die Akkord-Werkstatt und alle anderen Werkstätten im Studio. Alle Geräte stellen ihre Uhr automatisch nach derselben Weltzeit aus dem Internet – auf den Bruchteil einer Sekunde genau.
Im Band-Modus fragt die Loop-Werkstatt nicht „Wann wurde Start gedrückt?", sondern „Wie spät ist es auf der Welt?" – und rechnet aus, wo die Welt-Eins gerade ist. Deine Loops starten immer genau dort. Und weil der Beat-Baumeister am Nachbartisch dieselbe Welt-Eins ausrechnet, fallen sein Beat und dein Loop exakt zusammen – ohne Kabel, ohne Funk!
Auch die Aufnahme klinkt sich in die Welt-Eins ein: Ein Loop, den du im Band-Modus aufnimmst, sitzt danach auf allen Geräten im selben Takt.
1. Bodypercussion-Band: Baue ein Schlagzeug nur aus dir selbst: Spur 1 stampft, Spur 2 klatscht, Spur 3 schnipst, Spur 4 macht „Tschh". Welcher Körperklang ersetzt die Bass-Trommel am besten?
2. Der Tempo-Trick: Nimm einen Loop bei 80 BPM auf und stelle danach das Tempo auf 140. Die Maschine spielt dein Sample schneller – und dadurch höher! Probiere auch den umgekehrten Weg. So klangen die ersten Sampler in den 80er-Jahren.
3. Weniger ist mehr: Baue einen Groove aus höchstens zwei Spuren. Klingt er trotzdem voll? Profis lassen ihren Loops Luft zum Atmen.
4. Klassen-Band: iPad 1 öffnet den Beat-Baumeister, iPad 2 die Bass-Werkstatt, iPad 3 die Loop-Werkstatt. Alle in den Band-Modus, alle auf 100 BPM – und iPad 3 nimmt eine Stimme mitten in die laufende Band hinein auf!
5. Geräusche-Rätsel: Nimm ein geheimnisvolles Geräusch aus dem Klassenraum auf (Reißverschluss? Spitzer? Heftseite?). Kann deine Gruppe erraten, was es war – während es als Loop im Takt läuft?
Gut zu wissen: Deine Loops leben so lange, wie die Seite geöffnet ist. Wenn du die Seite neu lädst, ist die Bühne wieder frei für neue Ideen.