Beat-Baumeister

Male deinen Beat in die Kästchen – die Maschine spielt ihn im Kreis!

BEAT-VORLAGEN

DEINE BEATS

0 ms

DEIN BEAT

WIE FUNKTIONIERT DAS?

Was ist ein Step-Sequenzer?

Ein Step-Sequenzer ist eine Musik-Maschine, die Kästchen liest. Sie wandert Schritt für Schritt von links nach rechts – und bei jedem angemalten Kästchen spielt sie den Sound dieser Zeile. Am Ende springt sie zurück zum Anfang: eine Schleife (auf Englisch: Loop).

Das Verrückte: Du musst gar nicht schnell trommeln können! Du baust deinen Beat in Ruhe – und die Maschine spielt ihn so präzise wie ein Uhrwerk. Genau so entsteht ein großer Teil der Musik, die du im Radio hörst.

Merksatz: Beim Finger-Schlagzeug spielst du Musik – im Beat-Baumeister denkst du Musik.
Warum genau 16 Kästchen?

Ein Takt hat 4 Schläge – das sind die Zahlen über dem Raster. Jeder Schlag ist in 4 kleine Kästchen geteilt. 4 Schläge × 4 Kästchen = 16 Kästchen. Musiker nennen so ein Kästchen eine Sechzehntelnote!

Malst du nur auf die Zahlen, spielst du Viertelnoten (ta!). Malst du jedes zweite Kästchen an, sind das Achtelnoten (ti-ti!). Das Raster ist also eine geheime Notenschrift.

Und mit dem Knopf 2 TAKTE wird dein Beat doppelt so lang – 32 Kästchen. Damit kannst du im zweiten Takt eine kleine Überraschung einbauen, zum Beispiel einen Trommelwirbel am Ende!

Band-Modus: Viele iPads, ein Takt!

Wie schaffen es mehrere iPads, ohne jede Verbindung im selben Takt zu spielen? Mit einem Trick: Alle Geräte stellen ihre Uhr automatisch nach derselben Weltzeit aus dem Internet – auf den Bruchteil einer Sekunde genau.

Im Band-Modus fragt der Beat-Baumeister nicht „Wann wurde Start gedrückt?", sondern „Wie spät ist es auf der Welt?" – und rechnet aus, welches Kästchen in diesem Moment dran ist. Da alle Geräte dieselbe Uhrzeit kennen, kommen alle auf dasselbe Kästchen!

Deshalb beginnt dein Beat im Band-Modus manchmal mitten im Takt: Der Welt-Takt läuft immer weiter, und du springst hinein wie auf ein fahrendes Karussell.

So geht's mit der Klasse: Alle wählen dasselbe Tempo, alle drücken irgendwann Start – und schon pocht der ganze Raum im gleichen Puls. Kein Kabel, kein Funk, nur die Uhrzeit!
Forscher-Aufträge

1. Beat-Lehrling: Lade die Vorlage ROCK und schau genau hin: Auf welchen Schlägen liegt die Bass-Trommel? Auf welchen die Snare? Fast alle Rock-Songs funktionieren so!

2. Weniger ist mehr: Baue einen Beat mit höchstens 8 angemalten Kästchen. Klingt er trotzdem gut? Profis sagen: Die Pausen sind so wichtig wie die Töne.

3. Der zweite Takt: Schalte auf 2 TAKTE. Lass Takt 1 gleich und verändere nur das Ende von Takt 2 – zum Beispiel mit den Toms. So bauen echte Schlagzeuger ein „Fill" ein!

4. Eigene Sounds: Baue in der Schlagzeug-Werkstatt einen Sound und lege ihn auf ein Stern-Pad. Lade dann diese Seite neu – deine Erfindung hat jetzt eine eigene goldene Zeile im Raster!

5. Tempo-Forscher: Spiele denselben Beat bei 60 und bei 180 BPM. Wie verändert sich die Stimmung? Langsam = ? Schnell = ?